Der Pony-Park Padenstedt

Der Pony-Park Padenstedt ist ein Haflingergestüt und Reiterhof in einem, es gibt ihn seit 1971. Dort können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren traumhafte Reiterferien verbringen. Für uns "Parker" ist es einfach nur ein Paradies, wo man einfach mal alle Sorgen vergessen kann und "man selbst" sein kann. Warum er so ein toller Reiterhof ist? Einfach weil es alles gibt, was sich ein/e Pferdenarr/Pferdenärrin wünscht! Ein eigenes Pflegepony, das man in der Zeit für sich alleine hat, ein See, wo man mit oder ohne Pferd schwimmen gehen kann, einen Spielplatz für Pferde, eine Geländespringstrecke, ein riesiges Ausreitgelände, 3 große Reithallen und 6 Reitbahnen. Ein Traum eines jeden Reiters!

Was den Pony-Park auch noch ausmacht, sind die tollen Pferde und Ponys die alles mitmachen und die verschiedenen Tiere, wie z.B. das Zebra "Paula" oder das Kamel "Bärbel".

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Hier noch ein paar Fakten über verschiedene Sachen im PPP:

Im Pony-Park gibt es verschieden Dinge die ihr wissen müsst. Wie z.B. was eine Grufüh ist und welche Aufgaben sie hat.

 

Eine Grufüh ist ein oft ehemaliges Ferienkind, das selbst nicht mehr als Ferienkind kommen kann. Nun passt sie auf dich auf, Tag und Nacht.

AVD (Aufsicht-vom-Dienst) hat jeden Tag eine andere Grufüh, sie sagt abends den Kindern gute Nacht und weckt sie morgens wieder. Außerdem ist sie Nachts bei Problemen zur Stelle.

 

Ein/e Goldene/r ist ein Ferienkind, was mindestens 10 Punkte im Punktepass hat und eine Goldenenprüfung ablegen musste.

 

Es wird immer ohne Sattel geritten, sowohl beim Reitunterricht in der Bahn, als auch im Gelände. Im Abendprogramm oder auch mal beim normalen Tagesprogramm können die Haflinger in der Bahn mit Sattel geritten werde.

 

Der Sicherheitstest ist für alle die das erste Mal Hafi reiten und muss vor dem ersten Ausritt außerhalb des Pony-Park Geländes geschrieben werden. Dabei müsst ihr Fragen zur allgemeinen Sicherheit beantworten, nachdem ihr euch morgens einen Flyer mit den wichtigsten Punkten durchgelesen habt. Aber keine Angst, ihr könnt nicht durchfallen, wenn ihr etwas falsch beantwortet habt wird euch dies von Ute oder eurer Grufüh nochmal erklärt. Die Fragen sind ganz leicht zum Beispiel: "Was nimmst du mit auf die Koppel?" oder "Wie verhältst du dich wenn z.B. ein Auto kommt?"

 

Das Abendprogramm ist meist ein Interessenprogramm, das heißt es gibt mehrere Punkte unter denen man auswählen kann. An einem Abend schafft man meist 3-4 Programmpunkte. Solche Punkte sind meist Hafi reiten, Shetty reiten, Pferdefußball, Volti, Pferdepapiere anschauen, Plaketten malen, Segway fahren, Wilde Hilde, Go-Kart fahren, Kutsche fahren usw. Jeden Abend gibt es unterschiedliche Programmpunkte. Einmal die Woche gibt es einen Tierabend, wo erst ein Märchen von der Sonder-Gruppe vorgestellt wird und dann alle Tiere von den Gruppen vorgestellt werden, anschließend ist Kamel- und Eselreiten. Desweiteren gibt es Samstagabends ein Lagerfeuer. Dort singt man Parklieder und in Wochen ist dann auch der Liederwettbewerb, wo jedes Zimmer sein gedichtetes Lied vorträgt.

 

Manche Pferde sind über das Winterhalbjahr nicht im Park sondern im Winterquartier kurz WQ, dass heißt sie gehen zu verschiedenen Familien die sich im Winter (meist Ende der Herbstferien bis Anfang der Osterferien) um sie kümmern.

 

Das Liz. vor den Namen mancher Hengste bedeutet lizensiert, was heißt, dass sie in Tirol gezüchtet wurden und aufgewachsen sind und in Ebbs gekört worden sind.

 

In den Wochen wird am späten Nachmittag vor dem Abendessen von Ute das Qualireiten auf Hafis mit Sattel angeboten. Das ist ein etwas anspruchsvollerer Reitunterricht, wozu man mindestens Leichttraben können muss. Auch Shetty- und Dartireiter können daran teilnehmen, hierzu bekommen sie einen Hafi zugeteilt. Die Liste zum Quallireiten hängt spätestens Mittags (ansonsten Ute fragen) am schwarzen Brett hinten in Stall 2. Nach dem reiten bekommt man einen Qualipass, wo jede Teilnahme am Unterricht eingetragen wird. Wenn man eine gewisse Anzahl guter Einträge gesammelt hat bekommt man eine Bescheinigung darüber.